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optegra - Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

Gesunde Bilanz! - Individuelle Arbeitsplatzberatung

Gestaltungsbereich: Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Zusammenfassung

Grafikansicht von Köln, dem Sitz des Dienstleisters optegraDer Dienstleister optegra hatte sich am 01.01. 2005 in der Rheinmetropole Köln gegründet. Sein Motto lautet seitdem, ein Unternehmen für Unternehmer zu sein: Also authentische Beratung zu liefern. Dem gleichen Prinzip folgte die Geschäftsführung bei dem guten Praxisbeispiel zur individuellen Gesundheitsförderung. Das eigene Wohlbefinden nahm die Geschäftsführung zum Anlass, auch der Gesundheit der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonderes Augenmerk zu widmen. Obwohl kein direkter "Leidensdruck" bestand, sollten durch präventive individuell ausgerichtete Maßnahmen das Gesundheitsbewußtsein und ein besserer Umgang mit den Arbeitsbedingungen erreicht werden. Erfolgreich wurde ein ganzheitliches individuelles Gesundheitskonzept  mit fachlicher Unterstützung der externen Physiotherapeutin und ErgoPhysConsultant Ursula Kuhrau-Vogt umgesetzt.

Die Maßnahme umfasst Beratungen und Trainings zur eigenen Gesundheit sowie zur Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz. Sie ist als dauerhafte Unterstützung der Beschäftigten vorgesehen.



Auslösendes Ereignis

Alle Beschäftigten zeigen sich durch eine hohe Identifikation mit den Zielen und den Zielgruppen von optegra aus. Der erste und zweite Blick lässt auch für Außenstehende erkennen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gern im Unternehmen arbeiten. Damit dies so bleibt, das gute Betriebsklima bestärkt wird und letztlich doch jeder Einzelne sich angesprochen fühlt, beschloss die Geschäftsführung eine ganzheitliche individuell ausgerichtete Präventionsmaßnahme. Schwerpunkt sollte jedoch die individuelle Arbeitsplatz- und Gesundheitsberatung jedes Einzelnen sein.

Ziel

Eingangs war das Ziel, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Projekt als Bonbon zu bieten, also einen Mehrwert zu schaffen. Das Betriebsklima und die persönliche Gesundheit sollten bestärkt oder gefördert werden.

Im Laufe des Projektes wurde das Ziel konkreter. Erst durch die Kommunikation von Wissen und Erfahrung der externen Fachkraft, Frau Kuhrau-Vogt, wurde offensichtlich, welche schlummernden Potenziale in der Arbeitsumgebung für jeden Einzelnen steckte. Daher konkretisierten sich die Ziele im Laufe der ersten Analysephase wie folgt:

a. Optimierung der Arbeitsplatzgestaltung mit vorhandenen Mitteln

b. Individuelle Beratung zur körpergerechten Gestaltung der Arbeit und der Abläufe

c. Kontinuität der gesundheitsförderlichen Absicht und letztlich: ist es das persönliche Ziel der externen Beraterin, die Erwartungen von Geschäftsführung und Mitarbeiterschaft zu übertreffen.



Lösungsweg

Frau Kuhrau-Vogt bei der Arbeitsplatzberatung1. Die Geschäftsführung veranlasste eine Information über E-Mail an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, betreffend: "Leichter - Locker - Aktiv am Bildschirm". Mit Ablaufinformation, Zielgruppen und Zielen.

2.  Besuch jedes Arbeitsplatzes - Vorstellung, Erläuterung des Vorhabens, vertrauensbildende Maßnahme, Überblick verschaffen. Erfasst wurden die subjektiven Einschätzungen des Beschäftigten.

Erste Ermittlung mit Hilfe eines für diesen Betrieb abgestimmten Fragebogens - Schwerpunkte:

Nach einem Berater-Tag (8 Zeitstunden) konnten so 23 Interviews dokumentiert werden.

3.  Auswertung der Fragebögen

4. Angebot von drei Workshops à 60 Minuten in der Arbeitszeit als offenes Angebot: a. Locker am Bildschirm - Ausgleichsübungen im Büro, b. Brain Jogging - Effiziente Methoden zur geistigen Aktivierung, c. Frische Augen - Übungen zur Entlastung der Augen.

5. Nach den ersten beiden Seminaren wurden die Arbeitsplätze dahingehend angeschaut, ob sich Veränderungen bei den Teilnehmern ergeben haben. Die Frage war: "Hatten die Beschäftigten das Wissen aus dem Seminar übertragen können?" Bei der Umstellung von Arbeitsmitteln und dem direkten Training am Arbeitsplatz leistete die externe Physiotherapeutin und ErgoPhysConsultant Motivationshilfe. Beispielsweise Veränderung der Papiervorlagen: Anstatt Papier vor den Bauch zu legen und die Tastatur weit weg zu schieben - was einen langen Hebel des Hand-Arm-Systems zur Folge hat - wurde daran gearbeitet, erst die Tastatur nahe an den Körper - kurzer Hebel - zu ziehen, dann erst die Vorlage vor den Monitor zu legen. In dieser Phase wurde mit einem Transfer-Fragebogen dokumentiert, ob die Maßnahmen bisher erfolgreich waren. Abfragen: Wurden die Maßnahmen umgesetzt und akzeptiert; werden Übungen durchgeführt; falls Befindlichkeitsstörungen vorhanden waren, ob diese vermindert wurden?

6. Auswertung der Transfer-Fragebögen

7. Entwicklung und Übertragung weiterer Verbesserungsmaßnahmen, insbesondere im Bezug auf die Beratungsleistung und das letzte Seminar.

8. Nach dem letzten Seminar und einer Anwendungszeit von etwa einer Arbeitswoche geht ErgoPhysConsultant Ursula Kuhrau-Vogt erneut an die Arbeitsplätze, um eine abschließende Evaluierung und Beratung durchzuführen.

9. Präsentation der gesamten Auswertung und der Ergebnisse vor der Geschäftsführung.

10. Beschluss weiterer Maßnahmen - Beispielsweise kontinuierliche Pflege durch Auffrischungsseminare nach Bedarf der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im etwa halbjährigen Rhythmus; E-Mail-Coaching über individuelle Ausgleichsübungen oder andere Formen der Erinnerung, um die Verhaltensänderungen zu unterstützen.

Das Projekt befindet sich am 12.06.07 in der 8. Projektstufe.



Erfolg

Das Projekt befindet sich im laufenden Prozess.

Mit der Dokumentation wurde bestätigt, dass das Arbeitsklima sehr gut ist. Dennoch gab es immer noch Störungen und Einschränkungen bei der Handhabung der eigenen Arbeitsmittel. Die Bürodrehstühle beispielsweise waren bisher nicht auf den Beschäftigten angepasst worden. Die Schwachstellen konnten aufgedeckt und meistens sofort behoben werden. Beispielsweise waren an 9 Arbeitsplätzen die Tische falsch eingestellt. Dieser Zustand konnte zwar nicht direkt verändert werden, es wurde jedoch sofort veranlasst, dass der Büromöbel­lieferant für eine Anpassung der Tischhöhen sorgte. Mithin haben jetzt alle Beschäftigten die Möglichkeit, in ergonomisch aufrechter Haltung zu arbeiten. Als Rückmeldung kam: Ich fühle mich deutlich wohler.

Die Mitarbeiter ließen erkennen, dass sie sich den kleineren Unbequemlichkeiten durch fehlerhafte ergonomische Anpassung und eigenem Fehlverhalten nunmehr nicht mehr "so ausgeliefert" fühlten. Sie gingen mit einem neuen Selbstbewußtsein und einer neuen Körperwahrnehmung an aufkommende Verspannungen oder Irritationen heran.



Weiterführende Informationen

Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG)

INQA - Büro

INQA - Ganzheitliche Prävention

 Ausbildung zum ErgoPhysConsultant, Information des ZVK e.V.



Betrieb

Betriebsname:optegra - Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
Straße:Universitätsstr. 71
PLZ:50931
Ort:Köln - Lindenthal
Internetadresse:www.optegra.de
Betriebsgröße:10 bis 49 Beschäftigte
Gründungsjahr:2005
Wirtschaftssektor:Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen

Betriebliche(r) Ansprechpartner/in

Name:Stefan Neubauer
Funktion:Mitbegründer & geschäftsführender Partner
Telefon:0221 800508-0
E-Mail:info@optegra.de

Berater/in

Firma/Institution:Der Meisenberg - Praxis für Physiotherapie, Zentrum für ganzheitliche Gesundheit
Name:Ursula Kuhrau - Vogt
Telefon:02204 42 69 93
Fax:02204 97 99 99 2
E-Mail:ergo.ukv@das-rueckenzentrum.com
Internetadresse:http://www.dermeisenberg.de

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Gestaltungsbereich:

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung im Sinne einer Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter. Die Angebote wirken sich im Sinne einer Nachhaltigkeit sowohl auf den beruflichen Bereich, als auch das private Umfeld aus (Betriebssport, Sportkurse, Ernährungsberatung etc.).




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