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Metallwerke Renner GmbH

Zukunftsfähig aufgestellt durch Schnittstellenoptimierung

Gestaltungsbereich: Demografischer Wandel

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Zusammenfassung

Metallwerke Renner GmbH ist Spezialist für Metallbearbeitung und Oberflächenveredelung und ist ein führender Hersteller für Entsorgungs- und Industrieprodukte. Von der Produktidee über Konstruktion, Fertigung, Oberflächenveredelung bis zur Montage läuft der Produktionszyklus am Unternehmensstandort Ahlen ab. Demografische Fragen und Themen haben das Unternehmen vor große Herausforderungen für die Zukunft gestellt. Durch den Demografie-Aktiv-Prozess wurden bereits umgesetzte Maßnahmen bilanziert und fortgeführt sowie neue Maßnahmen angestrebt und generiert.

Auslösendes Ereignis

Das Thema „Demografie" hat die Metallwerke Renner GmbH vor große Herausforderungen für die Zukunft gestellt. Demografische Fragen, wie die wachsende Zahl älterer Mitarbeiter, wurden zwar bislang schon beachtet, doch eher, wenn ein konkretes Problem auftrat. Es wurde deutlich, dass eine strategische betriebliche Gestaltung des demografischen Wandels für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens von Bedeutung ist. Durch die Ahlener Unternehmensberaterin Silke Kinzinger war die Firma Renner auf DEMOGRAFIE A K T I V aufmerksam geworden. Daraufhin hatte sich die Geschäftsführung entschlossen, die Chance zu ergreifen, um interne Strukturen und Prozesse neu zu gestalten sowie um strategische Maßnahmen zu demografischen Themen für die nächsten Jahre zu entwickeln.



Ziel

• Verbesserung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens
• Erhalt und Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit
• Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
• Optimierung der Arbeitsplätze
• Stärkung der Gesundheit der Mitarbeiter
• Optimierung des Führungsverhaltens

Lösungsweg

Gemeinsam mit dem Betriebsrat wurde eine Analyse der betrieblichen Altersstruktur sowie deren Entwicklung durchgeführt und ausgewertet. Mit Hilfe des Demografie Aktiv Management-Instruments erfolgte im nächsten Schritt eine Beschreibung der Potenziale des Unternehmens und eine Bewertung der Handlungsbedarfe. In diesem Prozess erfolgte auch die Bündelung und Betrachtung bestehender Maßnahmen. Auf dieser Basis erarbeiteten Betriebsrat, Führungskräfte und am Prozess beteiligte Beschäftigte in Workshops Ideen und Maßnahmen zur Verringerung von Belastungen, zur alterns- und altersgerechten Arbeitsplatzgestaltung sowie zu Führungsfragen.



Erfolg

Metallwerke Renner GmbH hat im Rahmen des DEMOGRAFIE A K T I V-Prozesses bereits laufende Maßnahmen im Betrieb, die Schnittstellen zu den Demografie-Themen aufweisen, unter einem Dach vereint. Darunter fallen beispielsweise Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für das der Betrieb 2013 von „Metall NRW" ausgezeichnet wurde. Die Entwicklung eines Handlungsplans lieferte neue, wertvolle Informationen um neue Maßnahmen zu entwickeln und so die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens im demografischen Wandel zu sichern. Neue Maßnahmen, die durch den Demografie-Prozess entwickelt wurden, waren beispielsweise folgende:
• Durchführung interner und externer Seminare und Workshops zum Thema Wissen und Qualifikation
• Optimierung der Arbeitsplätze durch regelmäßige ASA (Ergonomie, etc.)
• Optimierung der Arbeitsorganisation durch gezielten Einsatz des Sage-PPS-Moduls „Produktion"
• Durchführung regelmäßiger Arbeitskreise (3-4x/Jahr) der Leitungsebenen
• Optimierung der Führungskultur durch Anwendungstrainings
• Einführung/Durchführung einer betrieblichen Gesundheitsförderung - in Zusammenarbeit mit der AOK



Betrieb

Betriebsname:Metallwerke Renner GmbH
Straße:Ostberg 7-11
PLZ:59229
Ort:Ahlen
Internetadresse:www.metallwerke-renner.eu
Betriebsgröße:10 bis 49 Beschäftigte
Gründungsjahr:1923
Wirtschaftssektor:- Metallerzeugung und -bearbeitung

Betriebliche(r) Ansprechpartner/in

Name:Jürgen Henke
Funktion:Geschäftsführung
Telefon:02382 98999 0
E-Mail:jhenke@metallwerke-renner.eu

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Gestaltungsbereich:

Demografischer Wandel

Strategien und Maßnahmen zur Bewältigung des Demografischen Wandels und langfristige strategische Ansätze zur Prävention (Lebenslanges Lernen, altersgemischte Teams, Altersstrukturanalyse etc.).




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