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Finanzamt Coesfeld

Gesundheitsmanagement im Finanzamt

Gestaltungsbereich: Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Zusammenfassung

Nach einer Mitarbeiterbefragung im Jahre 2001, wurde im Finanzamt Coesfeld eine Arbeitsgruppe gegründet, die das Gesundheitsmanagement in der Finanzbehörde umsetzen soll. Mit Projekten, wie: Rückenschule, Impfberatung, Zeitmanagement, Krankengymnastik/Massagen vor Ort, autogenens Training /Yoga, Schlaganfall-Risikountersuchung, Stressbewältigung und einer Präventionsveranstaltung "Abwehr von Gesundheitsgefahren - Suchterkrankungen" wurde eine erfolgreiche Grundlage geschaffen, so dass das Projekt bis heute weitergeführt wird. 



Auslösendes Ereignis

Dass ein betriebliches Gesundheitsmanagement wichtig ist, diese Erkenntnis setzt sich in immer mehr Finanzämtern durch. Da es aber fast überall an den notwendigen Fachkenntnissen und an entsprechenden Budgets fehlt, sind Kooperationspartner besonders wichtig. In Coesfeld sind dies in erster Linie die AOK und das örtliche Krankenhaus. Aufgrund der Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung im Jahre 2001 entschloss sich das Fianzamt Coesfeld, dem Beispiel anderer Ämter zu folgen und gründete eine Arbeitsgruppe,  bestehend aus zehn Mitarbeitern, mit dem Schwerpunkt "gesundheitliche Beeinträchtigungen".

Ziel

Ziel dieser Arbeitsgruppe war es, die gesundheitlichen Aspekte innerhalb des Finanzamtes zu verbessern und so den Mitarbeitern ein Umfeld zu schaffen, das einem ganzheitlichen Ansatz
eines Gesundheitsmanagements entspricht.  Dazu gehören die Schaffung eines rauchfreien Dienstgebäudes, eine Nichtraucherschule, diverse Veranstaltungen und die Sensibilisierung der Bediensteten. Die Prävention zur Vermeidung und Minderung krankheitsbedingter Ausfallzeiten war ein wichtiger Anknüpfungspunkt zu Beginn. Die Förderung eines besseren Arbeitsklimas war ein weiterer Aspekt.

Lösungsweg

Nachdem die umfangreichen Vorarbeiten abgeschlossen waren, starteten sofort die ersten Angebote. Ein Gesundheitstag im Juni 2003 unter dem Motto: "Rücksicht auf den Rücken" in Zusammenarbeit mit der AOK wurde erfolgreich durchgeführt. Mehr als 100 Beschäftigte des Finanzamtes haben im Rücken-Parcours praktisch geübt, wie man richtig Rücksicht auf den Rücken nimmt. Fast alle haben auch an einem Rückenquiz teilgenommen. Am Nachmittag gab es bei einer Verlosung gut gefüllte Sporttaschen zu gewinnen. 

Impfberatung, Zeitmanagement, Krankengymnastik und Massagen vor Ort, autogenens Training und Yoga, Schlaganfall-Risikountersuchung, Stressbewältigung und eine Präventionsveranstaltung zum Thema "Abwehr von Gesundheitsgefahren - Suchterkrankungen" waren weitere Inhalte in dem umfangreichen Programm des Gesundheitsmanagementes innerhalb des Finanzamtes Coesfeld. Als weiteres Highlight gilt sicherlich auch die Dienstvereinbarung zum Nichtraucherschutz zwischen dem Vorsteher und dem Personalrat des Finanzamts Coesfeld und sie ist sicher auch  ein erfolgreicher Meilenstein des Gesamtprogramms.




 



Erfolg

Viele Kolleginnen und Kollegen haben sich auch gleich für die Rückenschule angemeldet, die im Finazamt begonnen hat.  Ein Zeichen dafür, dass alle Maßnahmen sehr positiv angenommen wurden. Und je nach Resonanz, sollen die Programme erweitert oder aufgestockt werden. Eine schöne Bestätigung für die Arbeitsgruppe. Das Betriebsklima hat sich insgesamt verbessert – nicht nur durch die Nichtrauchervereinbarung!

Weiterführende Informationen

 

 

 



Betrieb

Betriebsname:Finanzamt Coesfeld
Straße:Friedrich-Ebert-Str. 8
PLZ:48653
Ort:Coesfeld
Internetadresse:kA
Betriebsgröße:50 bis 249 Beschäftigte
Gründungsjahr:1919
Wirtschaftssektor:Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung

Betriebliche(r) Ansprechpartner/in

Name:Dr. Gerhard Niemeier
Funktion:Lt. Regierungsdirektor
Telefon:02541/732-0
Fax:02541/732-300

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Gestaltungsbereich:

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung im Sinne einer Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter. Die Angebote wirken sich im Sinne einer Nachhaltigkeit sowohl auf den beruflichen Bereich, als auch das private Umfeld aus (Betriebssport, Sportkurse, Ernährungsberatung etc.).




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