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GILOG Gesellschaft für innovative Logistik mbH

Wissensmanagement, Beteiligungsorientierung und Arbeitsplatzgestaltung

Gestaltungsbereich: Arbeitsschutzorganisation, Arbeitsmittel und Arbeitsumgebung

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Zusammenfassung

Die GILOG Gesellschaft für innovative Logistik mbH setzt als mittelständisches Unternehmen auf unterschiedliche Maßnahmen, um sich als attraktiver Arbeitgeber in der Region weiterzuentwickeln. Zentral ist in diesem Kontext der Prozess der Werte- und Leitbildentwicklung des Unternehmens.
Um auf die Effekte des demografischen Wandels angemessen reagieren zu können, hat sich die Unternehmensleitung in verschiedenen Handlungsfeldern der Personalarbeit positioniert und entwickelt kontinuierlich HR-Maßnahmen weiter. Besonders hervorzuheben sind in diesem Kontext Maßnahmen zur Arbeitsplatzgestaltung und Belastungsreduktion, zur Beteiligung von Beschäftigten und zum Wissensmanagement.

Auslösendes Ereignis

Seit der Firmengründung im Jahr 2002 hat die GILOG GmbH ein starkes Wachstum zu verzeichnen. Dies stellt neue Anforderungen an die Personalarbeit im Unternehmen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des bereits in der Branche spürbaren Fachkräftemangels, setzt sich die Unternehmensleitung frühzeitig mit der Gestaltung alternsfreundlicher Arbeitsumwelten, der Beteiligung von Beschäftigten und dem Wissenstransfer gezielt auseinander.

Ziel

Zielsetzung der von GILOG initiierten Maßnahmen ist es, für den Bereich der Arbeitsgestaltung Belastungen für Beschäftigte durch den Einsatz von Hilfsmitteln aber auch durch die Optimierung von Arbeitsabläufen und Prozessen zu verbessern. Auch steht für die Unternehmensleitung die Motivation und Bindung von Beschäftigten ans Unternehmen im Vordergrund. Denn zufriedene Mitarbeiter/innen tragen ebenso wie Maßnahmen zur Außendarstellung dazu bei, die Möglichkeiten zur Rekrutierung in der Region zu verbessern. Maßnahmen im Bereich Wissenstransfer haben zum Ziel, vor allem das Erfahrungswissen älterer und langjährig Beschäftigter zu sichern.

Lösungsweg

Wissenstransfer:
Gezielt wird der Wissenstransfer und -Austausch zwischen älteren, erfahrenen Mitarbeitern/innen und dem Nachwuchs gefördert. Ältere Beschäftigte begleiten und unterstützen die Auszubildenden und führen interne Schulungen zu Arbeitsabläufen durch. Auf diesem Weg wird auch implizites Wissen der Beschäftigten, dass nicht standardisiert erfasst ist, weitergegeben und es findet ein Informationsaustausch statt.
Zum anderen werden Job-Rotationsverfahren eingesetzt, um die Tätigkeitsfelder der Beschäftigten zu erweitern. Die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter/innen wird so gefördert, ihre Flexibilität erhöht und einseitige Belastungen durch langeandauernde Tätigkeiten sollen vermieden werden. Der Wechsel der unterschiedlichen Arbeitsbereiche führt zu einer Kompetenzerweiterung der Beschäftigten und im Austausch zu Sicherung des Erfahrungswissens für unterschiedliche Arbeitsbereiche.

Beteiligung von Beschäftigten:
Beschäftigten wird bei GILOG die Möglichkeit geboten, sich in die Gestaltung der Arbeitsprozesse aber auch konzeptionell in die Weiterentwicklung des Unternehmens einzubringen. So haben bspw. verschiedentlich Beschäftigte im Rahmen von Studienarbeiten Konzepte entwickeln können, wie bspw. zum kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) – ein Konzept zum Vorschlagswesen. GILOG führt auch eine Mitarbeiterbefragung durch, um die Personalarbeit zu prüfen und zusätzlichen Handlungsbedarf im HR-Bereich zu ermitteln.

Arbeitsplatzgestaltung:
Auch bei der der Optimierung der Arbeitsplätze und Sozialräume werden Anregungen der Beschäftigten aufgegriffen. So kommen bspw. Anti-Ermüdungsmatten an den Packtischen zum Einsatz und zusätzliche Wagen zur Entlastung beim Einsatz von mobilen Picking-Systemen. Bei der Gestaltung der Sozialräume wurden die Beschäftigten ebenfalls eingebunden und konnten die Ausstattung und Farbkonzepte mitgestalten.

GILOG setzte darüber hinaus zusätzlich Maßnahmen zur Stärkung der Corporate Social Responsibility um. So werden zum einen gemeinnützige Projekte gefördert, wie bspw. die Übernahme von Patenschaften in Entwicklungsländern, aber auch regionale Projekte. Zum Anderen werden Mitarbeiter/innen darin bestärkt, sich selbst sozial zu engagieren. Zu Weihnachten wurde bspw. eine interne Spendenaktion durchgeführt; die Spenden der Mitarbeiter/innen wurden von der Unternehmungsleitung verdoppelt.



Erfolg

Die hohe Beteiligungsorientierung der Unternehmensleitung zeigt Erfolge in der Akzeptanz verschiedener Maßnahmen. So führte bspw. die Beteiligung der Beschäftigten bei der Umgestaltung der Sozialräume dazu, dass diese sehr gut angenommen werden.

Der Einsatz von altersgemischten Teams hat zur Folge, dass Beschäftigte das Miteinander unterschiedlicher Altersgruppen in den verschiedenen Arbeitsabläufen positiv erleben. Hinzu kommt, dass durch die Maßnahmen zum Wissenstransfer die Beschäftigten sensibilisiert sind und dem Austausch mit Kollegen/innen einen hohen Stellenwert beimessen.

Der direkte Austausch zwischen der Unternehmensleitung und den Beschäftigten führt zu einer hohen Motivation und starken Bindung der Beschäftigten an das Unternehmen. Auch aufgrund des hohen sozialen Engagements des Unternehmens wird in der Außendarstellung die Darstellung als guter Arbeitgeber und in der Region etablierter Logistikanbieter gestärkt.



Weiterführende Informationen

Es hat sich für den KVP gezeigt, dass konkrete Ansprechpartner/innen notwendig sind, um ein solches Vorschlagswesen konsequent umzusetzen und zu begleiten. Hier ist vorgesehen, zukünftig klare Zuständigkeiten zu benennen und im Rahmen der Werte- und Leitbildweiterentwicklung das KVP-Konzept neu auszurichten.

Betrieb

Betriebsname:GILOG Gesellschaft für innovative Logistik mbH
Straße:Innungsstr. 2
PLZ:50354
Ort:Hürth
Internetadresse:www.gilog.net
Betriebsgröße:10 bis 49 Beschäftigte
Gründungsjahr:2002
Wirtschaftssektor:Verkehr und Lagerei

Betriebliche(r) Ansprechpartner/in

Name:Frank Oelschläger / Astrid Wilken-Johannes
Funktion:Geschäftsführung / Personalleitung
Telefon:02233 / 9922-56
E-Mail:a.wilken-johannes@gilog.net

Berater/in

Firma/Institution:ipl-Projekt
Name:Anja Kurfürst
E-Mail:kurfuerst@mortsiefer.de
Internetadresse:www.ipl-nrw.de

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Gestaltungsbereich:

Arbeitsschutzorganisation, Arbeitsmittel und Arbeitsumgebung

Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Optimierung der Arbeitsplätze zugunsten der Beschäftigten, aber auch zur Steigerung der Produktivität (Lärm, Staub, Reinigungsmittel, Hebehilfen, verstellbare Arbeitstische, Absicherung, Ergonomie etc.).




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