Im Vorfeld des Projekts stand die Überlegung eines adäquaten Nichtraucherschutzes für die Landesunfallkasse Nordrhein-Westfalen. Dabei wurde schnell deutlich, dass alle Maßnahmen zum Nichtraucherschutz eine wesentlich höhere Akzeptanz sowohl bei Rauchern als auch bei Nichtrauchern erzielen würden, wenn sie durch ein gleichzeitiges Angebot zur Rauchentwöhnung flankiert würden.
Ziel
Dieses Projekt soll dazu beitragen, dass Nichtrauchern ein effektiver Schutz vor passivem Rauchen geboten wird; gleichzeitig sollen den rauchenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konkrete Angebote zur Rauchentwöhnung unterbreitet werden.
Lösungsweg
Zunächst wurden alle Mitarbeiter über das Projekt informiert und eingeladen, das Angebot zur Rauchentwöhnung wahrzunehmen. Der Kurs „Rauchfrei im Kopf“ wurde von einem externen Anbieter durchgeführt; die Kosten wurden von der Landesunfallkasse Nordrhein-Westfalen übernommen. Einer der Lösungsvorschläge der Mitarbeiter, der umgesetzt wurde, war die Einrichtung so genannter „Smoking Stations“: Dies ist eine Art offene Kabine, in der Raucher ihrem Bedürfnis nachkommen können, ohne die Nichtraucher den Gefahren des Passivrauchens auszusetzen. Weiter wurde eine Dienstvereinbarung zum Schutz vor Passivrauchen in Kraft gesetzt.
Erfolg
Etwa 15 Prozent der Belegschaft nahmen an der Rauchentwöhnung teil; davon waren die Hälfte der Teilnehmer noch nach einem halben Jahr Nichtraucher.
Kreditinstitute und Versicherungen (ohne Sozialversicherung)
Betriebliche(r) Ansprechpartner/in
Name:
Nil Yurdatap
Funktion:
Projektleiterin
Telefon:
0211-9024-406
Fax:
0211-9024-480
E-Mail:
Ergänzende Angaben
Dauer der Maßnahme:
von 2003 bis 2004
Gestaltungsbereich:
Betriebsklima und Unternehmenskultur
Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsatmosphäre im Unternehmen und zur Implementierung einer Unternehmenskultur (Leitbild, Kommunikation, Betriebsvereinbarung, Aktionstage etc.).