Bereits Ende der 80-er Jahre hat die Stadt Mainz vor allem dem Problem der Alkoholgefährdung am Arbeitsplatz ihre besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Hieraus resultierte 1991 die Einrichtung einer Gesundheitsberatung.
Ziel
Durch eine gezielte Förderung der Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Fehlentwicklungen wie Motivationsdefizite oder hohe krankheitsbedingte Fehlzeiten frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Ziel ist die nachhaltige Gesundheitsförderung der Beschäftigten.
Lösungsweg
Fortbildungen im kommunikations- und personalpsychologischen Bereich (Ernährung, Ergonomie am Arbeitsplatz und Vorbeugung gegen das Burn-Out-Syndrom); Seminar für Führungskräfte zur betrieblichen Suchtprävention; Durchführung von Gesundheitszirkeln im Verkehrsüberwachungsamt, Sozialamt und im Jugendamt; Angebote zur Gesundheitsförderung im Rahmen von Personalversammlungen; Führungskolleg „Führungskultur und Mitarbeitergesundheit“ für alle Vorgesetzten. Es wurden u.a. Grippeschutzimpfungen, Rückenschulungen, eine Veränderung des Kantinenangebotes, verbesserte Bekleidung und Überprüfungen der Arbeitsabläufe der Beschäftigten initiiert.
Erfolg
Die Maßnahmen führten zu einer Verbesserung der Gesundheitsquote, zu stärkerer Führungskompetenz der Vorgesetzten, zu größerer Mitarbeitermotivation und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten sowie zu umfassender Mitwirkungsbereitschaft der Beschäftigten bei den Restrukturierungsprozessen im Rahmen der Reform der öffentlichen Verwaltung.
Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsatmosphäre im Unternehmen und zur Implementierung einer Unternehmenskultur (Leitbild, Kommunikation, Betriebsvereinbarung, Aktionstage etc.).