Das Familienunternehmen konnte durch die Einführung eines Umweltmanagementsystems einen wesentlichen Beitrag zur Einführung von klaren Verfahrensabläufen schaffen. Durch die konsequente Überprüfung aller Abfallanfallstellen konnten Abfälle sowie verwendete Materialien reduziert werden. Die Kontrolle aller Verbrauchsstellen ermöglichte nach kleinen Umbauten und teilweise Neuanschaffungen einen erheblichen Spareffekt.
Hohe Strom- und Materialverbräuche sowie die Umweltauswirkungen der gasbetriebenen Öfen, Gasheizungsanlagen sowie der Stromverbrauch der Rühr-, Knet- und Kühlmaschinen waren der Anlass für die Einführung eines Umweltmanagementsystems.
Im Sinne des Produktionsintegrierten Umweltschutzes wollte das Unternehmen ein Öko-Audit einführen. 1997 wurde mit den Vorbereitungen zum 1. Öko-Audit begonnen.
Für die Einführung des Umweltmanagementsystems wurde zunächst eine Liste der bedeutendsten Umweltauswirkungen sowie deren Ursachen erstellt und nach einem Notensystem bewertet.
Daraus wurde eine Prioritäten-Reihenfolge zur Problembehandlung abgeleitet:
Die Rückgabe des Verpackungsmülls war verhältnismäßig einfach zu realisieren,
ergänzt durch eine konsequente Mülltrennung.
Backtrennpapier wurde mehrfach oder durch die Nutzung anderer Backbleche gar nicht verwendet und
alle anfallenden Abfälle auf ihre Kompostierbarkeit hin überprüft.
Energiesparende Halogenlampen wurden installiert,
die Heizenergie reduziert,
der Wärmebehälter einer Schokoladenüberziehmaschine zur Abwärmeminimierung isoliert,
eine energiesparende Spülmaschine eingesetzt,
Leistungsspitzen durch einen optimierten Geräteeinsatz vermieden.
Durch die Anschaffung neuer Öfen wurden deutliche Gaseinsparungen erzielt.
Es wurden klare Verfahrensabläufe geschaffen, um Verpackungen, Kraftstoffe und Energieverbrauch zu reduzieren.
Eine vorausschauende Tourenplanung minimiert Doppelfahrten und zusätzliche Wege.
Das erste Öko-Audit fand 1999 statt. Es leistete einen wesentlichen Beitrag zu mehr Eigenverantwortung und Zukunftsorientierung im Sinne des Produktionsintegrierten Umweltschutzes. Durch den Aufbau eines Umweltmanagementsystems konnten zahlreiche Anregungen für Maßnahmen des Produktionsintegrierten Umweltschutzes gewonnen und umgesetzt werden. Weitere Verbesserungen wurden geplant und bei den einzelnen Re-Audits berücksichtigt.
Betrieb | |
| Betriebsname: | Nobis Printen oHG |
| Straße: | Charlottenburger Allee 30 |
| PLZ: | 52068 |
| Ort: | Aachen |
| Internetadresse: | www.nobis-printen.de |
| Betriebsgröße: | 50 bis 299 Mitarbeiter |
| Gründungsjahr: | 1858 |
| Wirtschaftssektor: | - Nahrungs- und Genussmittel |
Betriebliche(r) Ansprechpartner/in | |
| Name: | Michael Nobis |
| Funktion: | Geschäftsführer |
| Telefon: | 0241/968000 |
| Fax: | 0241/9680088 |
| E-Mail: | |
| Dauer der Maßnahme: | von 01.1997 bis laufend |
