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Dörre Galvanotechnik GmbH

Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess zur Entlastung der Umwelt

Gestaltungsbereich: Arbeitsmittel und Arbeitsumgebung

Zusammenfassung

Die besonderen Qualitätsansprüche des Unternehmens bei der Herstellung rostschützender, dekorativer und technischer Metallüberzüge - die vor allem von der Elektronikbranche nachgefragt werden - sowie der Wunsch nach produktionsintegrierten Umweltschutzmaßnahmen trieben die Bemühungen nach kontinuierlichen Verbesserungen der Bearbeitungsverfahren voran.

Auslösendes Ereignis

Das Unternehmen ist spezialisiert auf technische Metallüberzüge, die besonderen Qualitätsansprüchen genügen müssen und vor allem von der Elektronikbranche nachgefragt werden. Angetrieben durch die betriebseigenen hohen Qualitätsansprüche und den Wunsch nach einer "sanften Galvanik" wird seit 1992 eine kontinuierliche Ergänzung und Weiterentwicklung umweltbezogener Maßnahmen nachgewiesen, die seit 1996 durch den Aufbau eines 1999 validierten Umweltmanagementsystems nach EMAS flankiert wurde. Der Betrieb verfügt somit heute über ein zertifiziertes / validiertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem, von dem auch die Mitarbeiter profitieren.

Ziel

Die Aufrechterhaltung eines hohen Umweltstandards hat sich die Firma Dörre Galvanotechnik auf die Fahne geschrieben, denn schon frühzeitig fiel die Entscheidung für eine "sanfte Galvanotechnik".

Notwendig waren dazu die kontinuierlichen Ergänzungen und Weiterentwicklungen umweltbezogener Maßnahmen im Betrieb.

Zudem sollten die Mitarbeiter die Möglichkeit erhalten, sich in Qualitäts-, Arbeitssicherheits- und Umweltfragen weiterbilden zu können.



Lösungsweg

Durch den Einsatz modernster Abwasseranlagen, die Aufbereitung und Wiederverwertung des Brauchwassers sowie die Minimierung des Frischwasserverbrauchs betreibt das Unternehmen vorausschauenden Umweltschutz. Die Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe, eine permanente Laborkontrolle der Verfahrensabläufe sowie die freiwillige Selbstkontrolle durch unabhängige Labore sind für das Unternehmen die notwendigen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung ihres hohen Umweltstandards.

Durch die zahlreichen Schnittstellen zwischen Qualitäts- und Umweltmanagement war ein integriertes Management-System erforderlich. 1998/1999 wurde betriebsintern ein computergestütztes Schulungssystem TIP (Teach if possible) entwickelt, welches eine zeitflexibel organisierte Schulung der Mitarbeiter in Qualitäts- und Umweltfragen erlaubt.



Erfolg

Die kontinuierliche Folge von Einzelmaßnahmen ist insgesamt mit beachtenswerten Umweltentlastungen verbunden.

Durch die thermische Nachbehandlung und Feuchtigkeitsentzug bei gleichzeitiger Verringerung der Transportwege von der Deponierung zur Verhüttung konnte das Sonderabfallaufkommen von 80 t/a zur Beseitigung auf 35 t/a zur Verwertung reduziert werden. Wasser- und Energieeinsparungen sind hiervon nicht ausgenommen.

Resultierend aus den kontinuierlichen Schritten des Verbesserungsprozesses sind neben anderen z.B. die Auszeichnung im Rahmen des Effizienzpreises NRW 2000 als Good-Practice-Beispiel sowie der „Qualitätspreis NRW 1999“ durch die Einbindung von TIP in das integrierte Managementsystem hervorzuheben.



Weiterführende Informationen

http://www.pius-info.de/

http://www.grimme-institut.de/elearn/best_practice/03_doerre/03_doerre_1.html



Betrieb

Betriebsname:Dörre Galvanotechnik GmbH
Straße:An der Wethmarheide 3
PLZ:44536
Ort:Lünen
Internetadresse:www.doerre-galvanotechnik.de
Betriebsgröße:10 bis 49 Mitarbeiter
Gründungsjahr:1948
Wirtschaftssektor:- Metallerzeugung, Metallbearbeitung und Metallerzeugnisse

Betriebliche(r) Ansprechpartner/in

Name:Thorsten Dörre
Funktion:Geschäftsführer
Telefon:02306/20400-0
Fax:2306/20400-40
E-Mail:

Ergänzende Angaben

Dauer der Maßnahme:von 1992 bis 2000


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Gestaltungsbereich:

Arbeitsmittel und Arbeitsumgebung

Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Optimierung der Arbeitsplätze zugunsten der Beschäftigten, aber auch zur Steigerung der Produktivität (Lärm, Staub, Reinigungsmittel, Hebehilfen, verstellbare Arbeitstische, Absicherung, Ergonomie etc.).

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