Nachdem in den letzten Jahren durch verschiedene bauliche Erneuerungen und organisationelle Restrukturierungen Maßnahmen für eine höhere Funktionalität und wohnlichere Atmosphäre durchgeführt worden sind, sah die Heimleitung im Projekt STABILA (Stärkung der Arbeits-, Beschäftigungs-, Innovations- und Leistungsfähigkeit von alternden Belegschaften) eine Chance, auch Konzepte für eine älter werdende Belegschaft zu entwerfen und umzusetzen.
Klärung der Ausgangssituatuion, Erhebung von Daten und Durchführung einer Altersstrukturanalyse, Diskussion der Ergebnisse von ASA und vorher durchgeführter Mitarbeiterbefragung im Rahmen eines Workshops, Erstellung eines Handlungplans für die dort beschlossenen Maßnahmen. Diese wurden daraufhin mit den entsprechenden Mitarbeiter/innen besprochen und initiiert. Außerdem wurden eine "Arbeitsgruppe 45+" ins Leben gerufen und 5 Sitzungen begleitet.
Erfolg
Wichtigster Erfolg ist der Beteiligungsfaktor: Nach anfänglicher Skepsis sind nun ältere Mitarbeiter/innen aller Arbeitsbereiche vertreten und machen "ihre Arbeit zum Thema". Im erwähnten Gesprächskreis wurden folgende Impulse gegeben: Rentenberatung, Ernährung, Pausenzeiten, Rückenschule, alternative Stundenverteilungen (Arbeitszeit) - nach dem Motto: "Wir wollen Gutes für uns tun!" Die nächste Aufgabe, die in Angriff genommen werden soll, ist die Entwicklung eines Konzepts für "Gesundheitskonten" der Mitarbeiter/innen.
Maßnahmen zur Verbesserung der Altersstruktur im Unternehmen und langfristige strategische Ansätze zur Prävention (Lebenslanges Lernen, altersgemischte Teams, Altersstrukturanalyse etc.).