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Spicer Gelenkwellenbau GmbH & Co. KG

Durch aktive betriebliche Gesundheitsförderung ist der Krankenstand deutlich gesunken

Gestaltungsbereich: Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Zusammenfassung

Hohe Krankenstandszahlen veranlassten die Spicer Gelenkwellenbau GmbH dazu, sich konkrete Gedanken über eine betriebliche Gesundheitsförderung zu machen. Der Erfolg dieser Maßnahmen ließ nicht lange auf sich warten.

Auslösendes Ereignis

„Alles ist in Bewegung“ – das trifft auch für den Essener Hersteller von Gelenkwellen für Nutzfahrzeuge und Industrieanwendungen zu. Aber nicht nur die mechanischen Bauteile sind für das Unternehmen wichtig, sondern auch das persönliche Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spielen eine große Rolle. „Nur mit einer gesunden und motivierten Mannschaft kann man erfolgreich auf dem umkämpften Markt agieren“, so Personalleiter Helmut Demary.

 



Ziel

Der hohe Krankenstand im Jahr 1995 veranlasste das Unternehmen, sich intensive Gedanken zum Thema betriebliche Gesundheitsförderung zu machen, um so dem erhöhten Krankenstand entgegenzuwirken.



Lösungsweg

Arbeitsunfähigkeitsdaten wurden analysiert sowie eine Mitarbeiterumfrage durchgeführt. Schnell entwickelte sich dann der „Arbeitskreis Gesund“, der bis heute Schaltstelle für das Gesamtprojekt ist. Hier wurden und werden Entwicklungen analysiert, Maßnahmen entwickelt, Umsetzungen initiiert und Ergebnisse überprüft. Um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb stärker in das Gesamtprojekt einzubeziehen, wurden Kleinstarbeitskreise, die sogenannten GESUSI – steht für Gesundheit und Sicherheit – ins Leben gerufen. Jede Abteilung im Werk ist somit in den Prozess eingebunden.

Trittdämpfendes Schuhwerk und Bodenmatten wurden angeschafft.Transportkübel erhielten einen stärkeren Neigungswinkel, um das ständige Bücken zu verhindern. Ein besonderes Augenmerk wurde auch auf die Arbeitssicherheit gerichtet; ein neues verhaltensbedingtes Schulungsprogramm (SOS plus) entstand, wodurch 1999 eine Verringerung der Arbeitsunfälle um 40 Prozent erreicht wurde. Alle Partner engagieren sich für das Wohl der Belegschaft und somit auch für das Unternehmen. Besonders erwähnenswert sind die Aktivitäten im Bereich Skeletterkrankungen. Festgestellte Defizite, verbunden mit einem hohen Krankenstand in dieser Diagnosegruppe, führten zu Hebe-Trage-Trainings und Rückenschul-Kursangeboten, die Experten mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Arbeitsplatz durchführen



Erfolg

Bis jetzt kann sich der Erfolg der betrieblichen Gesundheitsförderung sehen lassen: Der Krankenstand hat sich deutlich reduziert und die Fehltage im Bereich Skeletterkrankungen sind gesenkt worden. Dass damit auch die Belegschaft „gesünder“ und das Unternehmen „schlagkräftiger“ geworden ist, macht alle Beteiligten zufrieden und motiviert für die Zukunft

Betrieb

Betriebsname:Spicer Gelenkwellenbau GmbH & Co. KG
Straße:Westendhof 5 - 9
PLZ:45143
Ort:Essen
Internetadresse:www.gwb-essen.de
Betriebsgröße:250 bis 999 Beschäftigte
Gründungsjahr:1946
Wirtschaftssektor:- Metallerzeugung und -bearbeitung

Betriebliche(r) Ansprechpartner/in

Name:Helmut Demary
Funktion:Personalleiter
Telefon:02 01 / 812 40
Fax:02 01 / 812 44 59

Berater/in

Firma/Institution:Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH
Name:Alexander Theodorides
Telefon:02 11 / 271 80-0
Fax:02 11 / 271 80-100
Internetadresse:www.bgf-institut.de

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Gestaltungsbereich:

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung im Sinne einer Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter. Die Angebote wirken sich im Sinne einer Nachhaltigkeit sowohl auf den beruflichen Bereich, als auch das private Umfeld aus (Betriebssport, Sportkurse, Ernährungsberatung etc.).




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