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Kersten Maschinenvertriebs GmbH

Betriebliche Gesundheitsförderung – Eine Investition, die sich lohnt

Gestaltungsbereich: Arbeitsschutzorganisation, Arbeitsmittel und Arbeitsumgebung

Auslösendes Ereignis

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Die Mitarbeiter der Firma Kersten Maschinenvertriebs GmbH sind täglich extrem gefordert: Körperlich anstrengende Arbeit; Wettbewerbsdruck, Verhandlungen mit Kollegen und Kunden; Hektik und Termindruck gehören zu Ihrem Arbeitsalltag. Dies schlug sich in den letzten Jahren auch auf den Krankenstand nieder: Im Schnitt war jeder der 40 Beschäftigten pro Jahr 22,6 Tage arbeitsunfähig. Ein Fehltag kostete den Betrieb rund 200 Euro.

Ziel

Die Ziele dabei waren klar: Gesündere Arbeitsbedingungen für alle, gesünderes Arbeitsverhalten jedes Beschäftigten, größere Motivation und Zufriedenheit bei allen Mitarbeitern, mehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit in Beruf und Freizeit, Abbau von Fehlzeiten und Reduzierung von Kosten, bessere Wirtschaftlichkeit und damit höhere Wettbewerbsfähigkeit.

Lösungsweg

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Bevor das Programm starten konnte, wurde der Betrieb erst einmal mit dem genauen Ablauf vertraut gemacht. Anschließend wurden die gesundheitlichen Belastungsschwerpunkte der Mitarbeiter ermittelt. Dabei ging es nicht nur um körperliche, sondern auch um psychische Belastungen, die zum Beispiel durch schlecht organisierte Arbeitsabläufe entstehen können. Diese Daten wurden per Betriebsbegehung und per Befragung der Beschäftigten erfasst. Aus diesen Daten wurden dann durch die IKK Nordrhein konkrete Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Senkung der Belastung für Muskeln und Skelett.
Bei der Firma Kersten fahren nun die schweren Werkstücke an Ketten durch die Hallen. Diese Transporteinrichtungen hat Georg Kersten selbst entwickelt. Und wo keine sind, werden die schweren Teile per Hubwagen auf rückenfreundliche Höhen gebracht, bevor ein Arbeiter sie weiter bewegt. Neben den Werkbänken stehen die schweren Teile direkt auf Arbeitshöhe. Die Motoren, die in die Kehrmaschinen eingebaut werden müssen, werden nicht mehr von auf dem Boden stehenden Paletten aus ins Fahrgestell gehoben. Daneben wurde weitere Maßnahmen ergriffen, um die Staub- und Lösungsmittelbelastung zu Senken.

Erfolg

Die betriebliche Gesundheitsförderung hat sich für den kleinen Maschinenbaubetrieb bezahlt gemacht. Früher war jeder der 40 Beschäftigten pro Jahr im Schnitt 22,6 Tage arbeitsunfähig. Ein Fehltag kostet den Betrieb rund 200 Euro. Nach dem Programm liegt der Krankenstand nun nur noch bei durchschnittlichen 9,8 Fehltagen. Durch das Absinken der Arbeitsunfähigkeitstage von 904 auf nur noch 392 mithilfe der Verbesserungsmaßnahmen kommt die Firma auf eine effektive Ersparnis von 30.400 Euro. Weiterer Lohn für die Mühe: Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber bekommen jeweils einen kompletten Krankenkassen-Monatsbeitrag von der IKK Nordrhein zurückerstattet.

Weiterführende Informationen

Die IKKimpuls-Werkstatt der IKK Nordrhein

Betrieb

Betriebsname:Kersten Maschinenvertriebs GmbH
Straße:Empeler Straße 93-95
PLZ:46459
Ort:Rees
Internetadresse:www.kersten-maschinen.de
Betriebsgröße:10 bis 49 Beschäftigte
Gründungsjahr:1918
Wirtschaftssektor:Verarbeitendes Gewerbe

Betriebliche(r) Ansprechpartner/in

Name:Dipl.-Ing. Georg Kersten
Funktion:Geschäftsführer
Telefon:02851- 92 34-0
Fax:02851-92 34-24
E-Mail:info@kersten-maschinen.de

Berater/in

Firma/Institution:IKK Nordrhein
Name:Georg Hensel
Telefon:02204 -912-482
E-Mail:georg.hensel@ikk-nordrhein.de
Internetadresse:www.ikk-nordrhein.de

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Gestaltungsbereich:

Arbeitsschutzorganisation, Arbeitsmittel und Arbeitsumgebung

Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Optimierung der Arbeitsplätze zugunsten der Beschäftigten, aber auch zur Steigerung der Produktivität (Lärm, Staub, Reinigungsmittel, Hebehilfen, verstellbare Arbeitstische, Absicherung, Ergonomie etc.).




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