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hexenHAUS Espelkamp

Wege finden für Wachstum und Wandel

Gestaltungsbereich: Demografischer Wandel

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Zusammenfassung

Das hexenHAUS in Espelkamp steht in den kommenden Jahren vor einer großen Herausforderung, da die ältere Generation, die bereits seit Gründungszeiten dabei ist, ausscheidet und eine jüngere Generation mit neuen Haltungen und Werten nachwächst. Dieser Übergangsprozess war einer der Gründe, weshalb das hexenHAUS begann sich 2011 mit dem etwas „sperrigen Thema“ Demografie zu beschäftigen. Gerade um auch für die jüngere Generation als attraktiver Arbeitgeber in Erscheinung zu treten, wurden gezielte außenwirksame Maßnahmen eingeleitet. Einhergehend damit erfolgte die Auseinandersetzung in der Führungsebene zur Stärkung des wirtschaftlichen und gleichzeitig sozialen Handelns, was in gemeinsamen Führungsgrundsätzen und strategischer Zielrichtung mündete. „Wir sind auf einem guten Weg, der aber mit dem Demografie-Prozess nicht endet, sondern erst beginnt!“ so Miriam Stock, Leiterin des Fachbereichs Schutz und Beratung im hexenHAUS.



Auslösendes Ereignis

Vor gut 30 Jahren wurde das Hexenhaus in Espelkamp gegründet mit dem Ziel, Hilfe suchenden Frauen und ihren Kindern Schutz und Beratung zu bieten. Aus diesen Anfängen ist zwischenzeitlich ein 45 Mitarbeiter/innen-Unternehmen mit vielfältigen psycho-sozialen Dienstleistungen geworden. Dieses Wachstum bedingt einerseits den Ausbau von Führungsstrukturen und andererseits stehen Personen aus der Gründungszeit kurz vor dem Rentenalter.
hexenHAUS

Ziel

Mit dem Demografie-Prozess wollten die Verantwortlichen des hexenHAUS zunächst grundsätzlich ausloten, welche Herausforderungen und Möglichkeiten für das Unternehmen im Demografischen Wandel bestehen. Im Detail meinte dies auch eine damit verbundene Unterstützung des Kulturwandels in der Führungsstruktur und die Stabilisierung der in den letzten Jahren eingeführten Leitungsstrukturen sowie die Sicherung von Wissen für die Einrichtung. Mit der Festigung der eingeschlagenen  strategischen Ausrichtung sollte eine Basis für die Weiterentwicklung des Personals geschaffen werden.

Lösungsweg

Über eine Prozessberatung, die sich auf das Verfahren Demografie-Aktiv stützte, und in einem intensiven Austausch mit vier weiteren Einrichtungen des sozialen Bereichs zu verschiedenen demografischen Themen, ist das hexenHAUS Ende 2011 in eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema gestartet. Unterstützt wurden sie dabei durch die Paritätische Akademie und eine Prozessberaterin. Systematisch wurden die einzelnen Schritte von der Altersstrukturanalyse über die Beschreibung der Ressourcen und Potentiale bis hin zum Handlungsplan beschritten. Das Projektteam bildete die Führungsriege inklusive Geschäftsführung und QMB. Begleitend haben Mitarbeiter/innen an Workshops und Qualifizierungsmaßnahmen im Kontext demografischer Themen teilgenommen (z.B. Belastungen in der Arbeit; Employer Branding; Die zweite Berufshälfte).

Erfolg

Die erarbeiteten Aktivitäten des hexenHAUS setzten sich schließlich aus einer Vielzahl an Maßnahmen zusammen. So wurden z.B. „Zweier-Gespanne“ bestehend aus Geschäftsführung und jeweils einer Führungskraft gebildet, die bestimmte Termine gemeinsam wahrnehmen, um in der Situation selbst implizite Kontaktübergaben und Wissensweitergabe zu ermöglichen (Lernen am Modell). Auch wurde die Kommunikationsstruktur zu grundlegenden Fragen der Leitungsebene überarbeitet, so dass strategische Ziele und damit einhergehende Positionierungen des hexenHAUS, die auch nach außen vertreten werden müssen, von allen Führungskräften getragen werden können. Über die intensive Beschäftigung mit dem Thema „Employer Branding“ hat das hexenHAUS den Auftritt nach außen und die Selbstdarstellung als attraktiver Arbeitgeber in der Region deutlich überarbeitet. Und schließlich hat sich die Führungsmannschaft Führungsleitlinien erarbeitet, die ihnen Orientierung für den weiteren Veränderungs- und Übergangsprozess geben sollen. Aus Sicht der Projektleitung – Miriam Stock – war dieser Prozess erst der Anfang für weitere Aktivitäten im demografischen Kontext.

Betrieb

Betriebsname:hexenHAUS Espelkamp
Straße:
PLZ:
Ort:Espelkamp
Betriebsgröße:10 bis 49 Beschäftigte
Wirtschaftssektor:Gesundheits- und Sozialwesen

Betriebliche(r) Ansprechpartner/in

Name:Elke Schmidt-Sawatzki
Funktion:Geschäftsführung
Telefon:05772/97370
E-Mail:elke.schmidt-sawatzki@hexenhaus-espelkamp.de

Berater/in

Firma/Institution:GOM mbH
Name:Dr. Helga Unger
E-Mail:h.unger@gom.de
Internetadresse:www.gom.de

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Gestaltungsbereich:

Demografischer Wandel

Strategien und Maßnahmen zur Bewältigung des Demografischen Wandels und langfristige strategische Ansätze zur Prävention (Lebenslanges Lernen, altersgemischte Teams, Altersstrukturanalyse etc.).




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